Wissensdatenbank
Alles, was du über Nanos wissen musst.
Die Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten erreichen — von der ersten Anmeldung bis zur abgelehnten Anzeige. Wenn hier etwas fehlt, hilft dir unser Team gerne weiter.
Anzeige abgelehnt? Die häufigsten Gründe.
Aus tausenden Ablehnungen von Google und Meta — sortiert nach Häufigkeit. Details findest du im Abschnitt „Anzeige abgelehnt“.
01Grundlagen 5
Was ist Nanos und was macht die „KI“ eigentlich?
Nanos ist ein Werkzeug, mit dem du Online-Werbung schalten kannst — also bezahlte Anzeigen bei Google (die Ergebnisse ganz oben in der Suche) und in den sozialen Netzwerken Facebook, Instagram und LinkedIn. Du gibst ein paar Eckdaten ein (was du bewerben willst, welche Region, welches Budget), und Nanos baut daraus die Anzeigen und spielt sie auf den Plattformen aus. Du brauchst dafür kein Vorwissen in Online-Marketing.
Das Besondere ist die Künstliche Intelligenz (KI) im Hintergrund. Man kann sie sich wie einen unsichtbaren Mitarbeiter vorstellen, der deine Kampagne jeden Tag prüft und nachjustiert. Konkret erledigt sie drei Dinge:
- Sie verteilt dein Budget klug. Läuft die Werbung auf Google gerade besser als auf Facebook, verschiebt sie automatisch mehr Geld dorthin — und umgekehrt. Jeden Tag neu.
- Sie testet die verschiedenen Anzeigen, die du erstellt hast, gegeneinander und sorgt dafür, dass die am besten funktionierenden den größten Teil des Tagesbudgets für dieses Netzwerk bekommen.
- Sie findet passende Suchbegriffe bei Google, auf die deine Anzeige erscheinen soll.
Die Texte für die Anzeigen schlägt Nanos dir automatisch vor. Grundlage dafür ist der Inhalt deiner Internetseite. Diese Vorschläge sind ein guter Startpunkt — aber wie bei jeder KI lohnt es sich, sie vor dem Start kurz gegenzulesen, damit sie wirklich zu dir passen.
Du sagst Nanos, was du bewerben willst. Um das Wie — Aussteuerung, Budget, Optimierung — kümmert sich die KI.
Wie läuft eine Kampagne von der Anlage bis zum Start ab?
Eine Kampagne ist einfach ein Werbeauftrag: eine Anzeige, die für eine bestimmte Zeit und mit einem bestimmten Budget läuft. Von der Erstellung bis zum echten Start durchläuft sie drei Schritte:
- Du legst sie an und veröffentlichst sie.
- Wir prüfen die Kampagne zuerst. Bevor wir sie an die Netzwerke weiterleiten, stellen wir sicher, dass auch Richtlinien korrekt angewendet werden, die dir vielleicht gar nicht bewusst sind — etwa die besonderen Regeln für Stellenanzeigen oder Immobilien-Anzeigen.
- Google und Meta prüfen die Anzeige. Jede Anzeige wird von den Plattformen kontrolliert, bevor sie öffentlich zu sehen ist — ob Text, Bild und Zielseite den Werberichtlinien entsprechen. Diese Prüfung dauert in der Regel bis zu 48 Stunden. (Meta ist der Konzern hinter Facebook und Instagram — wenn wir „Meta“ sagen, sind beide gemeint.)
- Die Kampagne geht auf „aktiv“. Ab jetzt wird die Werbung ausgespielt und die KI beginnt zu optimieren.
Zwei Dinge, die oft für Verwirrung sorgen:
- Kampagnen starten am gewählten Tag standardmäßig gegen 6 Uhr morgens — nicht in dem Moment, in dem du auf „Veröffentlichen“ klickst.
- Google braucht länger als Facebook. Während Facebook oft schon am ersten Tag Reichweite bringt, tastet sich Google erst ein paar Tage heran. Wenn am Anfang bei Google noch wenig passiert, ist das völlig normal und kein Fehler.
Auf welchen Plattformen kann ich werben?
Über Nanos erreichst du die vier großen Werbekanäle. Kurz erklärt, was jeder davon ist:
- Google Ads — die Anzeigen, die ganz oben in der Google-Suche erscheinen, wenn jemand nach etwas sucht. Über Nanos bekommst du zusätzlich eine abgespeckte Variante des sogenannten Displaynetzwerks (Werbebanner auf anderen Internetseiten), die zusammen mit den Suchanzeigen läuft.
- Facebook und Instagram — beide gehören zum Konzern Meta und werden gemeinsam bespielt.
- LinkedIn — das berufliche Netzwerk, vor allem für Anzeigen an ein Fachpublikum. Aktuell in einer Testphase mit eingeschränktem Funktionsumfang (siehe eigene Frage).
Welche dieser Kanäle in deinem Zugang freigeschaltet sind, hängt von deiner Einrichtung ab. Wenn du dir unsicher bist, frag einfach kurz beim Support nach.
Wie funktioniert LinkedIn bei Nanos?
LinkedIn ist bei Nanos noch in einer Testphase (Beta) — das heißt, es funktioniert bereits, hat aber noch weniger Möglichkeiten als Google und Meta. Zwei Punkte solltest du kennen:
- LinkedIn lässt sich nur allein auswählen, also nicht in einer Kampagne mit Google oder Facebook zusammen. Wenn du auf LinkedIn werben willst, ist das eine eigene, separate Kampagne.
- Die Zahlen (Klicks, Reichweite) aktualisieren sich nur alle 24 Stunden — du siehst also nicht sofort jede Veränderung.
Wenn du LinkedIn dauerhaft nutzen möchtest, richten wir das gemeinsam in einer kurzen Einführung ein — ähnlich wie damals bei Facebook. Voraussetzung ist, dass auf LinkedIn-Seite bereits ein Unternehmens-Werbekonto, eine Unternehmensseite und ein sogenannter Business Manager bestehen. Falls dir diese Begriffe nichts sagen: kein Problem, wir gehen das im Termin gemeinsam durch.
Kann ich einen bestehenden Facebook- oder Instagram-Beitrag bewerben?
Nein. Vielleicht kennst du den blauen „Beitrag bewerben“- bzw. „Boosten“-Knopf direkt bei Facebook oder Instagram, mit dem man einen schon veröffentlichten Beitrag pushen kann. Das ist über Nanos nicht möglich.
Nanos funktioniert anders: Es erstellt aus deinen Angaben eigene, neue Anzeigen und schaltet diese als richtige Werbekampagne — mit Budget-Optimierung, A/B-Tests und Auswertung. Ein bestehender Beitrag oder ein Profil kann also nicht einfach „hochgeschoben“ werden.
02Zugang & Konto 7
Wie lege ich einen neuen Nutzer / Zugang an?
Ein neuer Zugang bedeutet: eine neue Person soll sich bei Nanos einloggen und arbeiten können. So bekommst du sie eingerichtet:
- Schreib eine kurze E-Mail an die Support-Adresse.
- Nenne die E-Mail-Adresse der neuen Person — das wird gleichzeitig ihr Benutzername.
- Sag dazu, für welches Whitelabel (also für welchen Nanos-Zugang deines Hauses) der Login gedacht ist.
Du bekommst dann von uns ein Passwort zurück, das du an die Person weitergibst. Damit kann sie sich sofort einloggen. Du kannst auch mehrere Personen in einer Mail auf einmal anmelden.
Für die sichere Aufbewahrung der Zugangsdaten bist du selbst verantwortlich — nicht Nanos. Bewahre sie an einem sicheren Ort auf und gib sie möglichst nicht offen per E-Mail weiter.
Ein Mitarbeiter hat das Unternehmen verlassen — wie lösche ich den Zugang?
Wenn jemand das Unternehmen verlässt, sollte sein Zugang deaktiviert werden, damit er sich nicht mehr einloggen kann. Schick uns dazu einfach die E-Mail-Adresse des betroffenen Zugangs an die Support-Adresse — wir deaktivieren ihn.
Falls die Person Kampagnen betreut hat: Diese verschwinden nicht, aber sie „hängen“ dann an einem inaktiven Nutzer. Wenn du möchtest, übertragen wir sie vorher auf eine andere Person, damit jemand sie weiter im Blick hat. Sag uns dazu einfach, auf wen. Deine Superuser (Zugänge mit Vollzugriff) sehen die Kampagnen ohnehin weiterhin.
Ich kann mich nicht einloggen — woran liegt das meistens?
In den allermeisten Fällen ist es eine dieser drei Kleinigkeiten — geh sie einfach der Reihe nach durch:
- Groß- und Kleinschreibung bei der E-Mail. Nanos unterscheidet bei der Login-Adresse zwischen großen und kleinen Buchstaben. Max.Mustermann@… und max.mustermann@… sind für das System zwei verschiedene Adressen. Tipp: Schreib deine Adresse komplett klein.
- Passwort stimmt nicht. Schreib uns kurz — wir setzen es zurück und schicken dir ein neues. Rate nicht zu oft, das kann den Zugang vorübergehend sperren.
- Der Browser übersetzt die Seite automatisch. Das klingt harmlos, ist aber eine der häufigsten Ursachen für seltsames Verhalten. Dazu gibt es weiter unten eine eigene Frage.
Beim Login werde ich nach einem SMS-Code gefragt — was ist das?
Das ist die sogenannte Zwei-Faktor-Anmeldung (auch MFA genannt) — eine zusätzliche Sicherheitsstufe. Neben dem Passwort wird beim Einloggen auf einem neuen oder unbekannten Gerät ein Zahlencode per SMS an eine hinterlegte Handynummer geschickt. Erst wenn du diesen Code eingibst, kommst du rein. Das schützt deinen Zugang, falls jemand dein Passwort kennt.
Diese Handynummer ist fest mit dem Zugang verknüpft. Wenn du keinen Zugriff mehr auf die Nummer hast (z. B. weil der Zugang ursprünglich von einer Kollegin eingerichtet wurde), schreib uns:
- Wir können dir eine E-Mail zum Zurücksetzen des Passworts schicken.
- Die hinterlegte Handynummer können wir aus Sicherheitsgründen nicht einfach austauschen. Im Zweifel legen wir dir einen neuen Zugang mit einer anderen E-Mail-Adresse an, den du dann mit deiner eigenen Nummer verknüpfst.
Der Cursor springt, Eingaben werden nicht gespeichert, teils erscheint „404“ — was ist los?
Wenn sich Nanos „verhext“ anfühlt — der Schreibcursor springt beim Tippen ans Ende, deine Eingaben verschwinden wieder, der Reiter „Überblick“ fehlt oder es erscheint plötzlich eine Fehlerseite mit „404“ — dann liegt das fast immer an einer einzigen Ursache: Dein Browser übersetzt die Nanos-Seite automatisch (das macht vor allem Google Chrome gern von selbst).
Diese automatische Übersetzung baut die Seite im Hintergrund um und bringt dabei die Eingabefelder durcheinander. Das ist kein Fehler von Nanos — und schnell behoben:
- Deaktiviere die automatische Übersetzung für die Nanos-Seite. In Chrome erscheint dazu meist oben rechts ein kleines Übersetzungs-Symbol; dort auf „Diese Seite nie übersetzen“ klicken.
- Stell die Sprache lieber direkt in den Nanos-Einstellungen auf Deutsch — dann brauchst du die Browser-Übersetzung gar nicht.
Erfahrungsgemäß lösen sich rund 95 % aller „das Tool spinnt“-Meldungen genau so auf.
Kann ich einen Nutzer mit derselben E-Mail-Adresse in zwei Whitelabels anlegen?
Kurz: Nein. Zur Erklärung — ein Whitelabel ist deine eigene, gebrandete Version von Nanos (z. B. unter deiner eigenen Internet-Adresse). Manche Häuser betreiben mehrere davon.
Eine E-Mail-Adresse kann aber immer nur zu einem Whitelabel gehören — das System nutzt sie als eindeutige Kennung. Soll dieselbe Person Zugriff auf ein zweites Whitelabel bekommen, brauchen wir dafür eine zweite E-Mail-Adresse.
Diese zweite Adresse muss nicht einmal ein echtes Postfach sein — sie dient nur als zweiter, eindeutiger Login. Du kannst also z. B. eine leichte Abwandlung verwenden.
Kann ich jemandem nur Leserechte geben (nichts ändern können)?
Aktuell ist das nicht möglich. Der höchste Zugriff heißt bei Nanos Superuser — diese Rolle sieht alle Kampagnen im Whitelabel. Ein Superuser hat aber immer auch Bearbeitungsrechte, kann also Dinge ändern.
Eine reine „nur ansehen, aber nichts anfassen“-Rolle gibt es derzeit nicht. Wenn du z. B. deiner Geschäftsführung Einblick geben willst, ohne dass versehentlich etwas verstellt wird, ist das aktuell leider nicht abbildbar — wir nehmen den Wunsch aber gerne auf.
03Erstellen & Starten 7
Meine Kampagne startet nicht — was kann ich prüfen?
Keine Sorge — meistens ist es einer von drei harmlosen Gründen. Geh sie einfach der Reihe nach durch:
- Ist die Kampagne noch keine 48 Stunden alt? Dann steckt sie vermutlich noch in der Prüfung. Jede Anzeige wird von Google und Meta kontrolliert, bevor sie öffentlich läuft — das dauert bis zu 48 Stunden. In dieser Zeit ist „startet noch nicht“ völlig normal.
- Hast du eine Fehler-E-Mail bekommen? Wenn beim Veröffentlichen etwas schiefgeht, schickt dir unser System automatisch eine E-Mail mit dem genauen Grund. Schau auch im Spam-Ordner nach — diese Mails landen dort gern.
- Ist das Werbekonto gesperrt? Wenn das mit deiner Kampagne verknüpfte Facebook- oder Google-Werbekonto eingeschränkt ist (z. B. wegen eines Zahlungsproblems), kann nichts ausgespielt werden — egal wie korrekt die Kampagne ist.
Passt keiner dieser Punkte? Dann schick uns den vollständigen Namen der Kampagne (genau so, wie er in deiner Übersicht steht), und wir schauen für dich nach.
Was bedeutet der Status „teilweise bereit“?
Jede Kampagne hat einen Status — ein kleines Etikett, das dir sagt, in welchem Zustand sie gerade ist (z. B. „aktiv“, „in Prüfung“, „beendet“). „Teilweise bereit“ heißt: Ein Teil deiner Kampagne läuft schon, ein anderer ist noch nicht ganz so weit.
Das passiert, weil deine Kampagne oft auf mehreren Plattformen gleichzeitig läuft (z. B. Google + Facebook). Wenn eine Plattform schon durch die Prüfung ist und die andere noch nicht, steht die Kampagne eben „teilweise bereit“. Meistens fehlen auch nur die ersten Zahlen, die erwartungsgemäß am Starttag morgens eintreffen.
Solange der Status nicht auf „mit Problemen“ steht und du keine Fehler-E-Mail bekommen hast, ist alles in Ordnung. Einfach ein wenig Geduld — das gibt sich von selbst.
Was bedeutet der Status „mit Problemen“?
Dieser Status bedeutet, dass eine deiner Anzeigen von Facebook/Instagram oder Google abgelehnt wurde — die Plattform will sie in dieser Form nicht ausspielen. In der Regel erkennen wir das automatisch und schicken dir eine Benachrichtigung mit dem konkreten Grund.
Werbekonten und die Bearbeitung von Ablehnungen liegen auf Seiten deines Unternehmens. Der beste erste Schritt ist daher, die Person hinzuzuziehen, die bei euch Zugriff auf den Google-/Meta-Werbeanzeigenmanager (Business Manager) hat — sie kann sich das Konto direkt ansehen. Wir helfen selbstverständlich, wenn du uns fragst, aber das Konto und seine Ablehnungen liegen in eurer Hand.
Was die häufigsten Gründe sind und wie man sie behebt, haben wir ausführlich im Abschnitt Anzeige abgelehnt zusammengestellt.
Kann ich das Startdatum vorziehen oder eine Kampagne sofort starten?
Nein. Sobald eine Kampagne veröffentlicht ist, lassen sich die Termine — auch das Startdatum — nicht mehr ändern. Das gilt unabhängig davon, ob die automatische Budget-Verteilung der KI ein- oder ausgeschaltet ist.
Der Grund: Die KI richtet zum Start ein komplettes, aufeinander abgestimmtes Setup direkt in den Werbekonten ein. Dieses lässt sich nachträglich nicht verschieben, ohne alles durcheinanderzubringen.
Wenn du früher starten möchtest, ist der einzige saubere Weg: die Kampagne stoppen und neu anlegen (duplizieren) und dort das gewünschte Startdatum wählen.
Wie viel Budget sollte eine Kampagne mindestens haben?
Als Faustregel empfehlen wir rund 150 € pro Monat und pro Plattform. Läuft eine Kampagne also einen Monat auf Google und Facebook, sind das grob 300 € gesamt.
Warum diese Grenze? Online-Werbung funktioniert wie eine Auktion: Für jeden Klick wird im Hintergrund geboten. Ist dein Budget sehr klein, kannst du nur selten mitbieten — bei winzigen Tagesbudgets sind ein bis zwei Klicks am Tag oft schon das Maximum. Der KI fehlt dann schlicht der Spielraum, um verschiedene Zielgruppen und Suchbegriffe auszuprobieren und die besten zu finden.
Sehr niedrige Gebote senden außerdem ein ungünstiges Signal: Du sagst den Plattformen damit indirekt, dass du auch mit Klicks von geringerer Qualität einverstanden bist. Lieber wenige Kampagnen mit ausreichendem Budget als viele mit zu wenig.
Warum kann ich die Laufzeit nicht bis zum gewünschten Datum wählen?
Die maximal mögliche Laufzeit einer Kampagne ergibt sich rechnerisch aus deinem Budget geteilt durch die Anzahl der Plattformen. Anders gesagt: Das Budget muss für die ganze Zeit reichen.
Wichtig ist dabei, dass unsere Empfehlung von rund 150 €/Monat pro Plattform gilt. Ein Beispiel: Mit 150 € kommst du auf einer Plattform etwa einen Monat weit. Wählst du zwei Plattformen, teilt sich dasselbe Budget auf — es reicht dann nur noch für rund einen halben Monat. Deshalb „stoppt“ das System dich manchmal vor dem Wunschdatum: Das Geld würde sonst nicht reichen.
Wenn du nur eine Plattform gewählt hast und die Kampagne trotzdem deutlich früher endet als erwartet, dann sag uns Bescheid — das könnte tatsächlich ein Fehler sein, dem wir nachgehen.
Das Enddatum springt auf den nächsten Tag — ist das ein Fehler?
Nein, das ist kein Fehler, auch wenn es verwirrend aussieht. Die Ursache ist die Zeitumstellung (Wechsel zwischen Winter- und Sommerzeit). Wenn der Zeitraum deiner Kampagne genau den Umstellungstag enthält, verschiebt sich das Ende technisch um eine Stunde — und deshalb zeigt das System als Enddatum den Folgetag an.
Für die tatsächliche Ausspielung deiner Werbung ändert sich dadurch nichts: Das System rechnet korrekt, und deine Kampagne läuft so lange wie geplant. Du kannst die Anzeige also ruhig so bestätigen.
04Budget & Laufzeit 5
Kann ich das Budget einer laufenden Kampagne ändern?
Nein. Das Budget einer laufenden Kampagne lässt sich nicht mehr ändern — und zwar unabhängig davon, ob die automatische Budget-Verteilung der KI ein- oder ausgeschaltet ist. Zum Start baut das System ein fein abgestimmtes Setup auf, das sich nachträglich nicht auf ein anderes Budget umstellen lässt.
Wurde das Budget (oder Start- bzw. Enddatum) falsch eingegeben, führt nur ein Weg weiter: die Kampagne stoppen und eine neue Kampagne mit den richtigen Werten anlegen. Diese zählt als eigenständige, neue Kampagne und wird entsprechend erneut berechnet.
Deshalb zeigen wir dir Budget sowie Start- und Enddatum vor der Veröffentlichung deutlich an — bitte prüfe sie dort in Ruhe. Sobald eine Kampagne läuft, sind diese Angaben endgültig.
Wie verlängere ich eine Kampagne?
Eine eigene „Verlängern“-Funktion gibt es nicht mehr. Um eine Kampagne weiterlaufen zu lassen, duplizierst du sie einfach und wählst in der Kopie die neue Laufzeit und ggf. ein neues Budget.
Das klingt umständlicher, als es ist — und hat einen Vorteil: Die Kopie übernimmt die gesamte bisherige Lernarbeit der KI. Deine „verlängerte“ Kampagne läuft also mit dem vollen Optimierungsstand weiter, statt neu anzufangen.
Nicht verwechseln mit „mehr Budget draufpacken“: Wenn du früher einer laufenden Kampagne Budget hinzugefügt hast, wurde es einfach aufaddiert, ohne Neuberechnung. Der saubere Weg ist heute immer das Duplizieren.
Warum wurde nicht das ganze Budget ausgegeben (Underspend)?
„Underspend“ heißt einfach: Am Ende war noch Restbudget übrig, das nicht ausgegeben wurde. Das hat meist einen sehr bewussten Grund.
Damit eine Kampagne niemals mehr ausgibt als gebucht, bremst das System kurz vor Schluss vorsichtig ab — mit einem Sicherheitspuffer von rund 10 €. Lieber ein paar Euro zu wenig als ein Cent zu viel. Über viele Kampagnen hinweg landen wir damit sehr genau; bei einer einzelnen Kampagne fällt so ein kleiner Rest schon mal auf.
Ein Underspend von etwa 1–2 % ist also völlig normal. Wird der Rest deutlich größer, liegt es meist an einer dieser Ursachen:
- Die Laufzeit war zu kurz, um das Geld sinnvoll auszugeben.
- Die Zielgruppe oder das Zielgebiet ist zu klein — es gibt schlicht nicht genug Menschen, die man erreichen kann.
- Das Angebot ist eine sehr enge Nische, nach der kaum jemand sucht.
- Das Budget war zu niedrig angesetzt.
Unsere Empfehlung: Lass immer die automatische Budget-Verteilung eingeschaltet — dann wird das Geld am besten und vollständigsten genutzt.
Meine Kampagne wurde automatisch pausiert — warum?
Das ist eine Schutzfunktion. Das System pausiert eine Kampagne von selbst, wenn die Gefahr besteht, dass sie mehr ausgibt als gebucht (ein „Overspend“).
Wie kommt es dazu? Google und Meta melden uns die Ausgaben mit leichter Verzögerung. In Kombination mit der laufenden Optimierung kann es passieren, dass eine Kampagne kurzzeitig etwas zu schnell Geld ausgibt — etwa 151 € statt der gebuchten 150 €. Genau das verhindert die automatische Pause.
Wegen des rund 10-€-Sicherheitspuffers ist das nur eine kurze Bremsung: In der Regel läuft die Kampagne in der folgenden Nacht automatisch wieder an. Du musst also nichts tun.
Werden Test- oder Korrekturkampagnen berechnet? Für Partner
Wichtig zu wissen: Sobald eine Kampagne Geld ausgibt, wird sie berechnet — auch wenn sie als Test oder zur Korrektur gedacht war. Der Grund: Schon beim Start baut die KI ihr komplettes Setup direkt in den Werbekonten auf. Eine Kampagne, die live gegangen ist und Budget verbraucht hat, gilt daher als echte Kampagne.
Wenn du wirklich nur etwas testen oder korrigieren möchtest, brich die Kampagne ab, bevor auch nur ein Cent ausgegeben wurde — solche Kampagnen werden nie berechnet. Sobald sie aber läuft und Geld ausgibt, müssen wir sie in Rechnung stellen.
05Anzeige abgelehnt 13
Warum werden Anzeigen überhaupt abgelehnt — und was heißt das für mich?
Bevor eine Anzeige öffentlich ausgespielt wird, prüfen Google und Meta sie — zuerst nicht von Menschen, sondern automatisch von ihrer eigenen KI. Diese Prüf-KI kontrolliert Text, Bild und die verlinkte Internetseite darauf, ob alles den (sehr umfangreichen) Werberichtlinien entspricht.
Wichtig zu verstehen: Diese Prüf-KI liest nicht wie ein Mensch. Sie erkennt Muster und lehnt im Zweifel lieber zu viel ab als zu wenig. Deshalb werden regelmäßig auch völlig harmlose Anzeigen abgelehnt — oft ohne einen konkret nachvollziehbaren Grund. Das kommt von den Plattformen, nicht von Nanos, und wir haben darauf leider keinen direkten Einfluss.
Die gute Nachricht: In den allermeisten Fällen lässt sich eine Ablehnung lösen. Drei Grundregeln helfen fast immer:
- Nicht panisch immer wieder herumeditieren. Jede Änderung schickt die Anzeige erneut in die Prüfung. Lehnt die Plattform wiederholt ab, steigt das Risiko, dass sie das ganze Werbekonto sperrt — und das ist viel unangenehmer als eine einzelne abgelehnte Anzeige.
- Bei hartnäckiger Ablehnung das Bild tauschen, nicht nur den Text. Sehr oft steckt die Ursache im Motiv, nicht in den Worten.
- Ein Einspruch kann helfen — besonders, wenn sich dann ein echter Mensch den Fall ansieht. Manchmal wird eine falsche Ablehnung sogar von selbst wieder aufgehoben.
Auf den folgenden Karten findest du die häufigsten konkreten Ablehnungsgründe, jeweils mit einer einfachen Anleitung, was zu tun ist.
„Landingpage nicht erreichbar / nicht crawlbar“ (Fehler 404, 503) — was tun?
Zuerst zwei Begriffe, damit die Meldung Sinn ergibt:
- Die Landingpage ist die Internetseite, auf der die Nutzer landen, wenn sie auf deine Anzeige klicken — also die Zielseite.
- „Crawlen“ heißt: Google und Meta schicken automatisch ein kleines Programm los, das diese Seite besucht und liest, um zu prüfen, ob sie in Ordnung ist. Klappt das nicht, wird die Anzeige abgelehnt — die Plattform will niemanden auf eine kaputte Seite schicken.
Die Fehlernummern verraten das Problem: 404 heißt „Seite nicht gefunden“ (z. B. Tippfehler im Link oder Seite gelöscht), 503 heißt „Server gerade nicht erreichbar“.
So gehst du es an:
- Öffne den Link selbst in deinem Browser. Lädt die Seite normal? Wenn nein, ist genau das das Problem — die Adresse stimmt nicht oder die Seite ist down.
- Prüfe, ob es die endgültige Adresse ohne Weiterleitung ist (siehe eigene Frage zu „Weiterleitung“).
- Vielleicht sperrt die Seite technisch das Prüfprogramm aus. Das kann meist nur der Betreiber der Website (bzw. dessen Technik/Agentur) ändern.
Bist du sicher, dass die Seite in Ordnung ist und die Ablehnung unberechtigt? Dann sag uns Bescheid — wir können bei der Plattform eine erneute Prüfung anfragen.
„Weiterleitung / Ziel-URL passt nicht“ — was ist damit gemeint?
Kurz zum Begriff: Eine Weiterleitung ist, wenn du eine Adresse eingibst, der Browser dich aber automatisch auf eine andere Adresse schickt. Beispiel: Du tippst firma.de/aktion, landest aber tatsächlich auf firma.de/sommer-spezial-2026. Kurzlinks (wie bit.ly) sind ein typischer Fall.
Bei Google sind solche Weiterleitungen in Anzeigen nicht erlaubt. Google akzeptiert nur die endgültige Zieladresse — also die Seite, auf der die Nutzer am Ende wirklich ankommen. Gibst du eine weiterleitende Adresse an, lehnt Google ab.
Die Lösung: Öffne den Link selbst im Browser, schau, welche Adresse am Ende oben in der Adresszeile steht — und trage genau diese endgültige Adresse in die Kampagne ein. Übrigens warnt dich unser System schon bei der Eingabe, wenn es eine Weiterleitung erkennt.
Der Link ist korrekt, die Anzeige wird trotzdem abgelehnt (Fehler 414 / lange URL)
Das ist ein tückischer Fall, weil dein Link objektiv richtig ist. Der Grund liegt tiefer: Facebook hängt beim Weiterleiten automatisch eine lange Kette technischer Zusatzinformationen an die Adresse an (das dient der Auswertung). Aus firma.de wird so eine sehr lange Adresse.
Manche Internetseiten sind technisch so eingestellt, dass sie solche langen Adressen ablehnen — der Server antwortet dann mit einem Fehler (oft „414“) und die Anzeige kann nicht ausgespielt werden. Für dich sieht der Link korrekt aus, für den Server der Zielseite ist er aber zu lang.
Das lässt sich leider nicht in Nanos beheben, sondern nur beim Zielserver: Der Betreiber der Website (bzw. dessen Technik) muss die Server-Einstellung so anpassen, dass längere Adressen akzeptiert werden. Wenn du eine Anleitung dafür brauchst, geben wir dir gerne einen Hinweis, wo das steht.
„Politische / gesellschaftlich relevante Themen“ — obwohl meine Anzeige gar nicht politisch ist?
Das ist der mit Abstand häufigste Ablehnungsgrund bei Facebook/Instagram — und der ärgerlichste, weil er ständig völlig harmlose Anzeigen trifft. Der Grund: Meta stuft eine Anzeige schon dann als „politisch“ ein, wenn darin (oder auf der verlinkten Seite) eine politische Person oder ein Amtsträger vorkommt — und dazu zählt Meta ausdrücklich auch eine Bürgermeisterin oder einen Bürgermeister. Ebenso genügen gesellschaftliche Themen wie Wahlen oder Umweltschutz.
Deshalb wird oft abgelehnt, was überhaupt nicht politisch gemeint ist: ein Stadtfest, ein Tag der offenen Tür, eine Museumsveranstaltung, ein Grußwort des Bürgermeisters. Die Prüf-KI sieht nur den Namen oder das Thema — nicht den harmlosen Zusammenhang.
Du hast zwei Wege:
- Den politischen Bezug entfernen (der einfachere Weg). Nimm die Erwähnung der politischen Person aus Text UND Bild heraus — beides muss sauber sein, nicht nur der Text. Achtung: Steht der Name auch auf der verlinkten Internetseite, kann es trotzdem abgelehnt werden.
- Sich autorisieren lassen (der aufwändigere Weg). Wenn der Bezug bleiben muss, verlangt Meta einen offiziellen Freigabeprozess: das Werbekonto verifizieren, auf der Facebook-/Instagram-Seite einen sogenannten Disclaimer anlegen (ein kleiner Hinweis „Wer bezahlt diese Werbung“) und diesen mit dem Werbekonto verknüpfen. Danach sagst du uns Bescheid, und wir stellen die Kampagne entsprechend ein.
Ganz wichtig: Veröffentliche die Anzeige nicht immer wieder neu, ohne den Bezug zu entfernen oder dich autorisieren zu lassen. Ohne diese Schritte wird sie erneut abgelehnt — und wiederholte Ablehnungen können dazu führen, dass dein gesamtes Werbekonto gesperrt wird.
Eine Stellenanzeige wird bei Facebook abgelehnt — was will die Plattform von mir?
Facebook/Meta prüft Stellenanzeigen besonders streng, weil über Job-Werbung viel Betrug läuft. Die Prüf-KI schlägt daher Alarm, sobald eine Anzeige zu wenig konkrete Informationen enthält oder zu schön klingt — dann wird sie schnell fälschlich als „Betrug“ eingestuft und abgelehnt.
So kommst du zuverlässig durch die Prüfung:
- Nenne konkret, worum es geht. Die genaue Stellenbezeichnung (z. B. „Elektroinstallateur (m/w/d)“) gehört unbedingt in den Anzeigentext — nicht nur ins Bild. Die Prüf-KI liest den Text zuverlässiger als das Bild.
- Beschreibe die Aufgabe kurz und sachlich. Je klarer, desto besser.
- Verzichte auf Übertreibungen und vage Versprechen. Formulierungen wie „Traumjob“, „überdurchschnittliche Bezahlung“ oder konkrete Gehaltsversprechen sind typische Auslöser für eine Ablehnung.
Sei so konkret und nüchtern wie möglich. Das löst die allermeisten Job-Ablehnungen. Eine 100-prozentige Garantie gibt es bei Meta trotzdem nie — die Plattform bleibt unberechenbar.
„Telefonnummer im Anzeigentext“ — warum lässt Google das nicht zu?
Bei Google-Anzeigen ist eine Telefonnummer im Text schlicht nicht erlaubt — weder in der Überschrift noch in der Beschreibung. Das ist eine feste Regel von Google, kein Fehler von Nanos.
Es gibt aber eine bessere Lösung, die Google ausdrücklich anbietet: die Anruf-Erweiterung (auf Englisch „Call Extension“). Das ist ein zusätzliches Feld neben deiner Anzeige, in dem die Telefonnummer als anklickbarer Anruf-Button erscheint — auf dem Handy können Nutzer damit direkt anrufen. Das wirkt sogar professioneller als eine Nummer mitten im Text.
Diese Anruf-Erweiterung können wir in deinem Konto aktivieren — sag uns einfach kurz Bescheid.
Kampagne für Event-Tickets wird abgelehnt — was fehlt?
Sobald in deiner Werbung Eintrittskarten oder Tickets verkauft werden, verlangt Google einen besonderen Nachweis — eine Art offizielle Freigabe (im System „Zertifikat“ genannt). Das ist eine Schutzmaßnahme gegen unseriöse Ticket-Anbieter. Ohne diese Freigabe lehnt Google die Anzeige ab.
Der Weg dorthin: Du (bzw. der Veranstalter) füllst ein Formular bei Google aus und wartest, bis die Freigabe erteilt ist. Das kann ein paar Tage dauern. Erst danach läuft die Ticket-Kampagne.
Wenn du bei dem Formular Unterstützung brauchst oder nicht weiterkommst, sag uns Bescheid — wir helfen dir durch den Prozess.
„Zertifikat erforderlich“ — obwohl ich doch nur Mitarbeitende suche?
Manche Themen und Branchen darf man bei Google nur mit einer besonderen Freigabe (einem „Zertifikat“) bewerben — zum Beispiel im Gesundheits- und Apothekenbereich oder bei bestimmten geschützten Markennamen.
Der Haken, der viele überrascht: Google schaut nicht nur auf deine Anzeige, sondern auch auf den Inhalt der verlinkten Internetseite. Ein Beispiel: Du wirbst „nur“ um Personal für eine Apotheke — aber weil auf der verlinkten Seite Gesundheitsleistungen stehen, greift die Gesundheits-Richtlinie und die Anzeige wird abgelehnt, obwohl es dir eigentlich um einen Job geht.
Was du tun kannst:
- Ein Einspruch kann sich lohnen, vor allem mit einer kurzen Begründung, worum es wirklich geht.
- Grundsätzlich muss aber das werbende Unternehmen das Zertifikat beantragen — das ist ein Prozess bei Google, den wir nicht für dich durchlaufen können.
„Medium nicht breit genug“ — mein Bild oder Video wird abgelehnt
Diese Meldung ist eine der einfachsten zu lösen. „Medium“ meint dein Bild oder Video. Instagram verlangt, dass es mindestens 500 Pixel breit ist (Pixel sind die Maßeinheit für Bildgröße am Bildschirm). Ist dein Motiv schmaler, läuft die Anzeige auf Instagram nicht — es würde sonst verpixelt und unscharf aussehen.
Die Lösung: Lade ein größeres, hochauflösenderes Bild oder Video hoch. Kleine Logos, Screenshots oder aus dem Web kopierte Mini-Bilder sind der typische Stolperstein. Mehr zu Bild- und Videoformaten findest du im Abschnitt Bilder & Videos.
Instagram meldet „Abo abschließen oder personalisierte Werbung zulassen“
Das ist keine Ablehnung deiner Anzeige im eigentlichen Sinn und auch kein Fehler von Nanos, sondern eine Einstellung im Instagram- bzw. Facebook-Konto deines Kunden. Hintergrund: Meta hat in Europa eingeführt, dass Nutzer entweder personalisierte Werbung zulassen oder ein kostenpflichtiges werbefreies Abo abschließen. Steht das verknüpfte Konto auf „weniger personalisierte Werbung“, darf darüber keine Werbung geschaltet werden.
Damit deine Kampagne läuft, muss das verknüpfte Konto also die volle Werbe-Erfahrung erlauben.
Prüfe vor allem das verknüpfte Instagram-Konto. Zwischen Facebook und Instagram gilt immer die strengere Einstellung. Oft ist auf Facebook alles in Ordnung, aber im Instagram-Konto steht „weniger personalisierte Werbung“ — das blockiert dann alles. Zurückstellen, und die Kampagne läuft wieder.
Der Weg im Meta-Konto: auf das Profilbild klicken → „Einstellungen und Privatsphäre“ → „Einstellungen“ → „Kontenübersicht“ → „Werbepräferenzen“ → „Werbeerlebnis“ → dort die volle (personalisierte) Variante wählen und bestätigen.
„Keine Zahlungsmethode“ / Konto eingeschränkt — die Anzeigen laufen nicht
Damit Google oder Meta deine Werbung ausspielen, brauchen sie eine gültige Bezahlmethode im Werbekonto — meist eine Kreditkarte. Stimmt damit etwas nicht (Karte abgelaufen, gesperrt oder Zahlung fehlgeschlagen), schränkt die Plattform das Konto ein und es wird nichts mehr ausgespielt, egal wie gut die Kampagne ist.
So löst du es:
- Öffne im betroffenen Werbekonto die Zahlungseinstellungen und hinterlege eine gültige Zahlungsmethode.
- Ist das Konto wieder frei, sag uns Bescheid — dann bringen wir deine Kampagnen wieder zum Laufen.
Ein häufiger Sonderfall: Bucht die Werbeplattform bei einer Karte in kurzer Zeit mehrere ähnliche Beträge ab, halten das manche Banken für verdächtig und blockieren die Karte automatisch. Dann hilft ein kurzer Anruf bei der Bank.
Unser ganzes Werbekonto wurde gesperrt — was jetzt?
Eine Kontosperre ist der ernstere Fall — nicht nur eine einzelne Anzeige ist betroffen, sondern das ganze Werbekonto steht still. Bitte handle überlegt, nicht hektisch:
- Nichts weiter herumändern und keine abgelehnten Anzeigen erneut veröffentlichen — das kann die Lage verschlimmern.
- Schau in deinem Werbekonto in die Bereiche „Richtlinien-Probleme“ und „Einspruchsverlauf“. Mach davon einen Screenshot und schick ihn uns — das hilft uns, die Ursache zu finden.
- Wende dich an den Support. Oft ist eine ganz bestimmte Kampagne der Auslöser. Um das Konto wieder freizubekommen, muss diese unter Umständen entfernt werden.
Wichtig zur Erwartung: Ein Freigabe-Antrag (Review) kann helfen, dauert aber. Bei Google und Meta gibt es dafür keine „Schnell-Taste“ — hier ist etwas Geduld nötig. Wir begleiten dich durch den Prozess.
06Konten verbinden 4
Wie verbinde ich eine Facebook-Seite mit einer Kampagne?
Damit Nanos Werbung im eigenen Namen oder im Namen deines Kunden auf Facebook/Instagram schalten kann, muss die betreffende Facebook-Seite (deine eigene oder die deines Kunden) mit deinem Werbekonto verbunden werden. Bevor du loslegst, kurz die Begriffe:
- Eine Facebook-Seite ist der öffentliche Auftritt eines Unternehmens auf Facebook.
- Der Business Manager (heute auch „Unternehmenseinstellungen“ oder „Business-Portfolio“) ist die zentrale Verwaltung, unter der eine Firma ihre Seiten und Werbekonten bündelt.
Damit die Verbindung klappt, müssen zwei Dinge stimmen:
- Die Seite und das Werbekonto liegen im selben Business Manager.
- Die Person, die die Verbindung herstellt, ist Administrator dieses Business Managers (idealerweise volle Admin-Rechte, nicht nur ein einfacher Zugriff auf die Seite).
Bekommst du die Fehlermeldung „Something went wrong“ (Es ist ein Fehler aufgetreten), heißt das fast immer: Der verknüpfende Nutzer ist nicht Teil des Business Managers, dem die Seite gehört. Dann müssen die Berechtigungen dort angepasst werden.

Ich möchte nur ein Instagram-Konto verbinden — geht das ohne Facebook?
Nein. Auch wenn du nur auf Instagram werben willst, brauchst du dafür eine Facebook-Seite. Der Grund liegt bei Meta selbst: Instagram und Facebook sind technisch eng verzahnt, und Werbung auf Instagram wird immer über eine dazugehörige Facebook-Seite ausgesteuert — nie direkt über das Instagram-Profil allein.
Ein Instagram-Konto lässt sich in Nanos also nicht direkt verbinden. Dein Kunde braucht in jedem Fall eine Facebook-Seite, über die die Instagram-Werbung läuft. Das ist einmalig einzurichten und danach kein Thema mehr.
Die Kundenseite taucht nicht in der Auswahlliste auf — woran liegt's?
Meist ist die Seite noch nicht am richtigen Ort „eingehängt“. Damit sie in Nanos zur Auswahl erscheint, muss sie in demselben Business Manager (Business-Portfolio) liegen, über das dein Werbekonto läuft — und dein Zugang muss dafür berechtigt sein.
So prüfst du das:
- Öffne die Meta Business Suite (die Verwaltungsoberfläche von Facebook/Instagram).
- Kontrolliere, ob die Seite des Kunden im richtigen Business-Portfolio hinzugefügt ist.
- Ist sie noch nicht dort, muss sie dort ergänzt und dein Zugang freigegeben werden.
Erst wenn beides stimmt, erscheint die Seite in Nanos. Wenn es hakt, schau mit uns gemeinsam drauf — das ist einer der Fälle, den wir am schnellsten in einem kurzen Austausch lösen.
Nach einem Passwortwechsel aktualisieren sich die Statistiken nicht mehr
Damit Nanos deine Zahlen von Facebook abrufen kann, hinterlegt das System einen Zugriffs-Token — das ist ein technischer „Schlüssel“, der Nanos den Zugriff auf dein Facebook-Konto erlaubt. Wenn du das Passwort deines Facebook-Kontos änderst, wird dieser Schlüssel ungültig, und wir können keine aktuellen Zahlen mehr laden.
Das lässt sich in einer Minute beheben:
- Lege in Nanos einen neuen Kampagnen-Entwurf an (du musst ihn nicht veröffentlichen).
- Verbinde darin Facebook erneut.
Dabei wird der Schlüssel auf unserer Seite automatisch erneuert, und die Statistiken aktualisieren sich wieder.
07Reporting & Status 6
Der Status stimmt nicht (z. B. „aktiv“, obwohl die Kampagne beendet ist). Ist das schlimm?
Kurz: nein, in aller Regel nicht. Der Status (das Etikett „aktiv“, „pausiert“, „beendet“) aktualisiert sich mit etwas Verzögerung — manchmal bis zu zwei Tagen. Das liegt daran, dass wir für den korrekten Status auf die Daten von Google und Meta warten müssen, die nicht in Echtzeit kommen. Besonders am Starttag morgens hinkt der Status oft ein wenig hinterher.
Eine Kampagne, die tatsächlich beendet ist, startet nicht von selbst wieder — auch wenn dort kurzzeitig noch „aktiv“ steht. Es kostet dich also kein Geld. Wenn du ganz sichergehen willst, sag uns Bescheid, dann setzen wir den Status manuell auf „beendet“.

Ich habe eine Kampagne abgebrochen — sie läuft aber weiter und verbraucht Budget
In den allermeisten Fällen ist das nur die verzögerte Status-Anzeige von oben — die Kampagne sieht noch aktiv aus, ist es aber nicht mehr. Wenn du sichergehen willst, warte einen Tag und prüfe die tatsächlich verbrauchten Zahlen.
Verbraucht eine Kampagne aber nach dem Abbruch wirklich noch Budget, dann ist das ein Fall für uns: Schick uns den vollständigen Kampagnennamen, und wir brechen sie serverseitig sauber ab und klären die Ursache.
Ein bekannter Sonderfall: Kampagnen, die in einem inzwischen abgekoppelten Werbekonto erstellt wurden (das passiert z. B. nach einer Konto-Umstellung), lassen sich über die normale Oberfläche nicht mehr steuern. Dann müssen wir die Kampagne von unserer Seite aus stoppen — sag uns einfach Bescheid.
Pausieren, stoppen und endgültig abbrechen kannst du eine Kampagne selbst im Reiter „Steuerung“:

Die Zahlen im Dashboard aktualisieren sich nicht
Das Dashboard ist deine Übersichtsseite mit allen Zahlen (Klicks, Reichweite usw.). Diese Zahlen kommen von Google und Meta — nicht in Echtzeit, sondern mit etwas Verzögerung. Es ist also normal, dass sich nicht jede Minute etwas tut.
Wenn sich aber nach mehreren Stunden immer noch gar nichts bewegt, kann bei uns eine Aktualisierung „hängen“. Das lässt sich leicht anstoßen: Sag uns einfach, um welche Kampagne es geht, und wir erzwingen eine frische Aktualisierung von unserer Seite.

Warum sehe ich bei Facebook keine einzelnen Städte, sondern nur Regionen?
Das liegt an Facebook selbst, nicht an Nanos. Facebook stellt uns für Deutschland keine Auswertung auf Stadt-Ebene zur Verfügung, sondern nur gröber auf Regions-Ebene. Google liefert diese feineren Daten, Facebook eben nicht.
Ganz wichtig: Das betrifft nur die Auswertung, nicht die Ausspielung. Deine Werbung wird trotzdem präzise in den von dir gewählten Orten ausgespielt — du siehst hinterher bei Facebook lediglich nicht so kleinteilig, wo genau die Klicks herkamen. Daran können wir leider nichts ändern.
Wie bekomme ich einen Report als PDF — und in welcher Sprache?
Ein Report ist die Ergebnis-Auswertung deiner Kampagne, die du z. B. dem Kunden zeigen kannst. Reports werden inzwischen bequem per E-Mail verschickt und nicht mehr direkt aus der Oberfläche heruntergeladen.
Zur Sprache: Der Report kommt automatisch in der Sprache, die dein Nutzerkonto eingestellt hat. Steht dein Konto auf Englisch, ist auch der Report englisch. Möchtest du ihn auf Deutsch, stell in den Nanos-Einstellungen deines Nutzers einfach die Sprache auf Deutsch um — dann kommen die nächsten Reports deutsch.
Die Klickzahlen von Nanos und Google/Meta stimmen nicht exakt überein
Dass die Zahlen leicht voneinander abweichen, ist normal und technisch bedingt — eine hundertprozentige Übereinstimmung ist gar nicht möglich.
Der Grund: Ein Teil der Klicks lässt sich nicht eindeutig zuordnen. Zum Beispiel, wenn ein Nutzer nicht bei Google eingeloggt ist, seine Cookies gelöscht hat oder mehrere Geräte nutzt. Verschiedene Systeme zählen solche Fälle leicht unterschiedlich. Nanos stützt sich auf die Zahlen, die uns Google und Meta melden — kleinere Abweichungen zwischen den Ansichten sind dabei ganz normal und kein Grund zur Sorge.
08Bilder & Videos 5
Welche Mindestgröße muss ein Bild haben?
Für Instagram müssen Bilder mindestens 500 Pixel breit sein (Pixel = die Maßeinheit für Bildgröße; ein normales Handyfoto hat mehrere Tausend Pixel Breite, ist also problemlos groß genug). Auch das Vorschaubild eines Videos zählt hier mit.
Zu kleine Motive werden auf Instagram nicht ausgespielt, weil sie verpixelt aussehen würden. Typische Stolpersteine sind winzige Logos, kleine Screenshots oder aus dem Internet kopierte Mini-Bilder. Verwende im Zweifel lieber ein größeres, hochauflösendes Original.
Wie lade ich ein Hochkant-Video / einen Reel (9:16) hoch?
Kurz zur Einordnung: 9:16 ist das hochkant-Format, das den ganzen Handybildschirm füllt — so wie Instagram-Reels und Stories aussehen. Daneben gibt es die querformatigen bzw. quadratischen Videos für die normalen Feeds.
So lädst du beides richtig hoch:
- Lade zuerst dein Hauptvideo hoch (am besten im Format 1:1 oder 16:9).
- Erst danach erscheint ein zweiter Upload-Knopf für das hochkant-Video (9:16). Dieses wird dann nur in Stories und Reels gezeigt.
Lädst du nur ein Video hoch, wird es überall verwendet — auch in den Stories, wo es dann evtl. beschnitten wirkt. Für einen sauberen Auftritt lohnt sich also das passende 9:16-Video zusätzlich. Lädst du dasselbe Video für beides hoch, läuft es überall gleich.
Kann ich ein Karussell (mehrere Bilder zum Durchwischen) schalten?
Ja. Ein Karussell ist eine Anzeige aus mehreren Bildern, durch die die Nutzer seitlich wischen können — gut geeignet, um z. B. mehrere Produkte oder Schritte zu zeigen.
Falls das Karussell-Format in deinem Whitelabel noch nicht auftaucht, ist es einfach noch nicht freigeschaltet. Sag uns kurz Bescheid, dann aktivieren wir es für dich.
In der Vorschau wird mein Video nur teilweise angezeigt — ist es kaputt?
Nein, alles in Ordnung. Was du in der Nanos-Oberfläche siehst, ist nur eine Vorschau — eine verkürzte Ansicht, damit du das Motiv erkennst. Das vollständige Video läuft in der echten, ausgespielten Anzeige ganz normal in voller Länge.
Du kannst dich also darauf verlassen: Auch wenn die Vorschau nach z. B. 5 Sekunden abbricht, sehen die Nutzer später das komplette Video.
Mein GIF wird nicht animiert dargestellt (es bewegt sich nicht)
Ein GIF ist ein kurzes, sich wiederholendes Animationsbildchen. Wenn du es über den normalen Bild-Upload hochlädst, behandelt das System es wie ein Foto — und zeigt daher nur das erste Standbild, ohne Bewegung.
Die Lösung ist einfach: Wenn du die Animation brauchst, lade die Datei nicht als Bild, sondern als Video hoch. Dann wird sie richtig abgespielt.
09Reichweite & Performance 4
Meine Kampagne bekommt kaum Klicks — woran kann das liegen?
Wenig Reichweite ist frustrierend, hat aber fast immer eine erklärbare Ursache — oft sogar mehrere zusammen. Die häufigsten:
- Das Budget ist zu klein. Online-Werbung ist eine Auktion; mit sehr kleinen Tagesbudgets kommst du selten zum Zug. Ein bis zwei Klicks am Tag sind dann oft schon das Maximum.
- Das Zielgebiet ist zu klein oder dünn besiedelt. Wo wenige Menschen wohnen, gibt es wenige potenzielle Klicks.
- Das Angebot ist eine enge Nische. Nach sehr speziellen Produkten sucht kaum jemand — dann fehlt schlicht die Nachfrage.
- Die Landingpage ist schwach. Hat die Zielseite kaum Text oder Inhalt, findet die KI wenig Anknüpfungspunkte, um die Werbung gut auszusteuern.
- Konkurrierende eigene Kampagnen. Laufen für denselben Kunden zwei Kampagnen auf dieselben Begriffe, bieten sie gegeneinander (dazu die nächste Frage).
Was hilft: die automatische Budget-Verteilung eingeschaltet lassen, ein realistisches Budget ansetzen — und Google ein paar Tage Anlauf geben, bevor du urteilst.
Sollte ich für einen Kunden mehrere Kampagnen auf dieselben Begriffe laufen lassen?
Besser nicht — das schadet meist mehr, als es nützt. Der Grund liegt in der Auktion, über die Online-Werbung funktioniert: Für jeden Werbeplatz wird geboten. Laufen zwei deiner eigenen Kampagnen auf dieselbe Zielgruppe oder dieselben Suchbegriffe, bieten sie gegeneinander — du konkurrierst also mit dir selbst und treibst deine eigenen Klickpreise hoch.
Eine Strafe der Plattform gibt es dafür nicht, aber das Ergebnis ist verschwendetes Budget. Vermeide deshalb überlappende Kampagnen für denselben Kunden. Wenn du mehrere Angebote bewerben willst, trenne sie sauber nach Thema oder Region.
Darf ich Einstellungen direkt im Meta- oder Google-Werbekonto ändern?
Bitte nicht — auch wenn es verlockend ist. Wichtig zu verstehen: Die KI baut beim Start deiner Kampagne ein komplettes, fein aufeinander abgestimmtes Setup direkt in den Werbekonten von Google/Meta auf. Änderst du dort von Hand etwas (Standorte, Texte, Budgets, Business-Profile), erkennt Nanos das nicht — und die beiden Systeme geraten aus dem Takt.
Die Folgen reichen von falschen Statistiken über Fehlermeldungen bis hin dazu, dass im schlimmsten Fall andere Kampagnen im selben Konto in Mitleidenschaft gezogen werden.
Der richtige Weg: Wenn du an einer laufenden Kampagne etwas ändern möchtest — etwa einen zusätzlichen Ort hinzufügen — schreib uns kurz. Wir nehmen die Änderung sauber ins System auf, sodass nichts durcheinandergerät.
Kann ich bestimmte Zielgruppen ausschließen (z. B. Wettbewerber oder eigene Mitarbeitende)?
In begrenztem Umfang ja — allerdings ist der praktische Nutzen meist kleiner, als man denkt.
- Auf Facebook/Instagram lassen sich Ausschluss-Gruppen bilden, etwa auf Basis von Interaktionen oder E-Mail-Listen. Wegen der Datenschutzeinstellungen vieler Nutzer sind diese aber oft gar nicht erfassbar.
- Auf Google kann man einzelne IP-Adressen von der Ausspielung ausschließen. Das hält deine Mitarbeitenden aber nicht davon ab, die Anzeige außerhalb des Büros (z. B. am Handy) zu sehen.
Unser ehrlicher Rat: Steck hier nicht zu viel Aufwand hinein — der Effekt ist in der Praxis meist gering, und wir haben noch keinen Fall gesehen, in dem ein Kunde dadurch ernsthaft Schaden genommen hätte. Wenn ein Kunde aber ein konkretes Anliegen hat, schauen wir gerne gemeinsam drauf.
10Für Partner 6
Wie funktioniert der Support am schnellsten? Für Partner
Zwei einfache Gewohnheiten machen den größten Unterschied:
- Schreib immer an die Support-Adresse, nicht an einzelne Kolleg*innen persönlich. Die Support-Adresse wird von mehreren Personen betreut — so bekommst du auch dann schnell Antwort, wenn jemand im Urlaub oder Termin ist.
- Nenne in jedem Ticket den vollständigen Kampagnennamen, genau so, wie er in deinem Dashboard steht. Das ist der wichtigste Beschleuniger überhaupt: Ohne den genauen Namen müssen wir erst nachfragen oder lange suchen, bevor wir helfen können.
Am Ende dieser Seite findest du eine kurze Checkliste, was in ein gutes Ticket gehört.
Welche Funktionen lassen sich für unser Whitelabel zusätzlich freischalten? Für Partner
Nanos bietet mehr, als in der Standard-Einrichtung sichtbar ist. Auf Anfrage können wir unter anderem freischalten:
- LinkedIn (Beta) — nach einer kurzen Einführung.
- Conversion-Kampagnen — Kampagnen, die auf messbare Handlungen optimieren (z. B. Kauf, Anfrage). Dafür wird ein sogenannter Pixel bzw. eine Conversion-Aktion auf der Zielseite benötigt.
- Anruf-Erweiterung für Google — der anklickbare Anruf-Button neben der Anzeige.
- Karussell für Instagram — mehrere Bilder zum Durchwischen.
- Detailliertere Produktkategorien — nach einer Liste, die du uns lieferst.
- Getrennte Klickrate (CTR) für Such- und Bild-Anzeigen.
- Kampagnen mit Kolleg*innen teilen und ein integrierter, Canva-artiger Editor zum Gestalten von Motiven.
Sag uns einfach, was du brauchst — wir schalten es frei und melden uns, sobald es aktiv ist.
Bitte beachte: Manche Einstellungen (etwa Conversions oder das erweiterte Klick-Tracking) gelten dann für alle Nutzer deines Whitelabels, nicht nur für einen einzelnen Kunden.
In welchem Konto laufen die Kampagnen — unserem oder dem des Kunden? Für Partner
Standardmäßig werden alle Kampagnen im zentralen Werbekonto deines Whitelabels veröffentlicht. Das ist der einfachste Fall: Du musst dich um keine einzelnen Kundenkonten kümmern.
Zusätzlich gibt es ein Feature, mit dem der Nutzer beim Anlegen selbst wählen kann, über welches Konto veröffentlicht wird — zum Beispiel über das eigene Werbekonto des Kunden. Dieses Feature ist aber nicht in jeder Einrichtung aktiv. Wenn du es brauchst, schalten wir es frei.
Verbindet ein Kunde sein eigenes Konto, müssen dessen Facebook-Seite und Werbekonto unter seinem eigenen Business Manager liegen und dein System-Zugang dort berechtigt sein — sonst funktioniert die Ausspielung nicht.
Wie sollten wir Kampagnen benennen? Für Partner
Die wichtigste Regel für einen reibungslosen Support: Nenne uns immer den vollständigen Kampagnennamen (genau wie im Dashboard). Kurzbezeichnungen oder „die Kampagne von gestern“ kosten alle Beteiligten Zeit — mit dem exakten Namen finden wir sie sofort.
Zwei weitere Empfehlungen:
- Vermeide gleiche oder doppelte Kampagnennamen. Tauchen mehrere Kampagnen mit identischem Namen auf, wird die Fehlersuche für uns alle deutlich mühsamer.
- Interne Präfixe (z. B. eine Kostenstelle am Anfang jedes Namens) lassen sich grundsätzlich automatisieren. Das ist eine kleine Entwicklung, für die wir dir gerne ein Angebot machen.
Wie wird abgerechnet, und was passiert mit abgebrochenen Kampagnen? Für Partner
Die Abrechnung erfolgt auf Basis des Netto-Budgets — also des Betrags, der tatsächlich auf den Werbeplattformen ausgegeben wurde, nicht des Brutto-Betrags, den der Kunde bucht. Zwei Dinge sind gut zu wissen:
- Kampagnen, die du abbrichst, bevor überhaupt etwas ausgegeben wurde, werden nicht berechnet.
- Sobald eine Kampagne Geld ausgibt, wird sie berechnet — auch Test- oder Korrekturkampagnen (siehe Abschnitt Budget).
Fragen zu einzelnen Rechnungen klärst du am besten direkt über den Support — wir leiten sie an die Buchhaltung weiter und melden uns zurück.
Nach dem Verbinden unseres Whitelabels kommt ein SSL-/Zertifikatsfehler Für Partner
Kurz zur Einordnung: Ein SSL-Zertifikat ist das, was das kleine Schloss-Symbol und das „https“ in der Adresszeile ermöglicht — es sorgt für die verschlüsselte, sichere Verbindung. Wenn nach dem Einrichten deines Whitelabels ein Zertifikatsfehler auftaucht, liegt das fast immer an einem sogenannten CAA-Eintrag in den DNS-Einstellungen deiner Domain.
Ein CAA-Eintrag legt fest, welche Anbieter überhaupt SSL-Zertifikate für deine Domain ausstellen dürfen. Manche Hoster setzen so einen Eintrag automatisch — und der schließt dann unbeabsichtigt unseren Zertifikats-Anbieter aus.
So löst du es: Prüfe die CAA-Einträge deiner (Sub-)Domain. Im Zweifel schicken wir dir die genauen Werte, die du dort ergänzen musst, damit unser Anbieter zugelassen ist. Das ist eine einmalige DNS-Anpassung, danach läuft es dauerhaft.
So erreichst du uns
Schreib uns an die Support-Adresse — sie wird von mehreren Kolleg*innen betreut, damit du schneller eine Antwort bekommst als über einzelne Personen.
Für Onboarding, neue Features oder komplexere Themen vereinbaren wir gerne einen Call.
Ein gutes Ticket in vier Zeilen
- Vollständiger Kampagnenname (genau so, wie er im Dashboard steht).
- Betroffene Nutzer-E-Mail bzw. das Whitelabel.
- Screenshot des Fehlers — bei technischen Problemen gern mit geöffnetem Netzwerk-Tab.
- Was du erwartet hast und was stattdessen passiert ist.